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Rundbrief 11

 

Sanjeevini Rundbrief April 2007

 

Diesmal wird der Rundbrief etwas umfangreicher, weil ich den „Bericht aus dem Norden“ mit einarbeite. Dazu die Erklärung von Hans Fuchs auf dem Beiblatt der SN: „...und es wird Ihnen auch auffallen, dass die „Nachrichten aus dem Norden“ weggelassen wurden – mit Absicht aus internen Gründen.“

 

Beginnen möchte ich mit einem kleinen Jubiläum – Drei Jahre Arbeitskreis Ritterhude/Bremen

 

Am 31.1.2004 fand das erste Arbeitstreffen in Ritterhude statt.

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank all denen,

die in den drei Jahren daran teilgenommen haben!

Arbeitskreise

Wer mich kennt, weiß, dass ich von Anfang an, solche Treffen als äußerst wichtig erachtet habe. So ist es klar, dass ich ihnen immer wieder einen breiten Raum zuweise. Rückblickend füge ich meine Gedanken von damals an, da sie immer noch Gültigkeit haben.

 

Mein Konzept sieht folgendermaßen aus:

  1. Vortrag, um die Methode, Entstehungsgeschichte und Anwendungsmöglichkeiten kennen zu lernen.

  2. Besteht der Wunsch, diese Methode anzuwenden, kann ein Seminar besucht werden, bei dem der praktische Umgang vermittelt wird. Einzelne Karten werden in ihren Anwendungsmöglichkeiten besprochen, und die 58 Grundkombinationen können eingeschwungen werden. (Entsprechendes Material bringe ich mit)

  3. Für Vertiefung und Erfahrungsaustausch gibt es Arbeitstreffen.

 

 

Arbeitskreise sollen vielfältig vom Angebot sein

Arbeitskreise sollen fröhlich-kraftvoll sein

 

-In lockerer Atmosphäre haben wir die Möglichkeit, uns näher kennen zu lernen und uns auszutauschen.

-Wir wollen uns gegenseitig anregen durch unsere Fragen, die sich im täglichen Umgang mit den Sanjeevini ergeben.

  • Wir können die anderen an unserer Freude, unseren Erfahrungen und Erlebnissen rund um die Sanjeevini teilhaben lassen.

  • - Neue Ideen können dargestellt werden und wachsen und sich im konstruktiven Gespräch weiter entwickeln.

-Ein Rahmenthema wird uns mit einzelnen Karten oder Gedanken in tiefere Beziehung treten lassen.

-Informationen, neueste Nachrichten und Terminabsprachen finden hier ihren Platz.

- Natürlich wird auch immer genügend Raum sein für die Dinge und Anliegen, die Ihr einbringen möchtet.

-Im Gegensatz zu den Vorträgen und Seminaren, bei denen ich die meiste Zeit rede, soll hier überwiegend Euer Forum sein.

 

Vieles hat sich verändert, doch die Wichtigkeit der Sanjeevini Arbeitskreise ist immer noch aktuell.

28 x haben wir uns in Ritterhude getroffen, haben gearbeitet und gelacht, haben Kästen und Kombinationen eingeschwungen, haben gemeinsam Fernübertragungen gemacht und Energien gesendet, waren andächtig und ausgelassen, haben gelebt und gewirkt, das heißt, unser Tun hatte eine Wirkung. Das ist ein gutes Gefühl. Und es ist ebenfalls ein sehr gutes Gefühl, dass so viele unterschiedlich veranlagte Menschen, die zudem in steter Veränderung begriffen sind, es schaffen, gemeinsam zu wirken.

Natürlich haben wir auch unserer Veränderung Raum gegeben, indem wir den Rahmen immer wieder neu gesteckt und Neue achtsam aufgenommen haben. Für Fragen und Anliegen war ebenso Zeit wie für persönliche Sorgen und Freudenbotschaften.

Besonders ist mir aufgefallen, dass unser Umgang mit den Sanjeevini immer „feiner“, immer bewusster, immer inniger wurde – und immer freier. Anfangs ging alles genau nach Buch und Buchstaben, wir wollten doch alles richtig machen! Nach und nach wurden wir „mutiger“, probierten aus, wie es mit selbst eingeschwungenen Karten, den „Jokern“ funktionierte. Ein weiterer Schritt war die nächste Vereinfachung, nur mit einem Gebet oder einer Affirmation zu arbeiten. So wuchs nach und nach ein Vertrauen in die eigenen Kräfte.

Sehr beeindruckend war das Erlebnis, als wir uns in der Runde in die Stille begaben und jede/r auf ihre/seine Weise an die Person dachte, die Heilung brauchte. Eine Rückmeldung am nächsten Tag ergab, dass diese Person genau zu dem Zeitpunkt eine starke Energie gespürt hatte und sich gestärkt fühlte.

Eine Teilnehmerin formulierte es neulich sehr schön, indem sie sagte: „Die Arbeit mit den Sanjeevini ist für mich jedes Mal eine heilige Handlung, bei der ich oft eine richtige Gänsehaut vor Andacht bekomme.“ Das erinnert mich dann wieder stark an das Thema der letzten Tagung: Hingabe – Vertrauen – Annehmen.

 

Diese Andacht, dieses Berührtsein zieht sich durch die gesamte Sanjeevini Arbeit – und ich bekomme wirklich viel davonzu sehen. In den drei Jahren habe ich außer in Ritterhude noch 83 Sanjeevini Arbeitskreise in vielen Orten begleitet, dazu kommen die Vorträge und Seminare. Immer bringen die Teilnehmer ihre Dankbarkeit zum Ausdruck, dass sie das Sanjeevini Heilsystem kennenlernen durften. Oft waren die Sanjeevini der „Anstoß“, wieder mit dem Beten zu beginnen oder sich auf den spirituellen Weg zu begeben. So bewirken die Sanjeevini in jedem einzelnen Menschen Veränderungen, sei es bei den Anwendern, als auch bei den „Behandelten“.

Arbeitskreisleiter/innen

Aus der Reichhaltigkeit der unterschiedlichsten Veranstaltungen ist inzwischen ein wahrer Schatz an Erfahrungen herangewachsen, den ich gerne weitergeben möchte. Geplant ist seit langem ein Treffen ein- oder zweimal im Jahr für diejenigen, die Arbeitskreise abhalten oder dies vorhaben, damit sie gezielt ihre Fragen und Anregungen austauschen können und sich gegenseitig unterstützen. Außerdem braucht dann nicht jede/r alles in mühevoller Kleinarbeit selbst machen, was schon an Materialien vorliegt. Einen kleinen Vortrag mit hilfreichen Tipps zur Durchführung von Arbeitstreffen durfte ich nach der Tagung 2005 schon halten. Da nach dem ersten Treffen noch keine Folgeveranstaltung zustande gekommen ist, biete ich allen Interessierten an, mit mir Kontakt aufzunehmen, manch einer/m konnte ich schon hilfreiche Tipps geben oder sie/ihn mit Material unterstützen.

Ein wichtiges Element hat sich inzwischen fast überall durchgesetzt, nämlich, dass es einen festen Rhythmus gibt, so dass nicht ständig nach möglichen Terminen gesucht werden muss. Die Termine stehen fest (z.B. jeder 3. Mittwoch im Monat) und können von allen auf lange Sicht geplant werden.

Gerne stelle ich Eure Termine wieder mit ins Netz ( www.sanjeevini.de ), Ihr müsst sie mir nur per e-Post senden. Die Seite wird gut besucht, letzten Monat waren es 1054 Aufrufe. Zur Zeit bin ich dabei, die Seite zu aktualisieren.

Internetpräsenz

Seit der Tagung im Herbst besteht der Wunsch, eine gemeinsame deutschsprachige web-Seite zu erstellen, die eine Mischung aus den derzeit bestehenden und einigen Ergänzungen werden soll. Die intensive Vorarbeit leisten Friedo und ich, ergänzt durch Beiträge von Fritz. Im Dezember gab es dann ein Treffen mit den „Füchsen“, um alles zu koordinieren. Dort haben wir schon viele Punkte erarbeitet und abgestimmt, andere ins Auge gefasst. Da die Arbeit derzeit stagniert, bin ich erst einmal dabei, meine Seite zu aktualisieren. Wie weit sich dann wieder etwas verändert, wird sich zeigen. Einige neue Kategorien kommen jetzt auf der Seite dazu, so dass sie noch informativer wird. Dazu gehören u.a. Affirmationen, Kraft der Gedanken und Macht der Sprache, Geistiges Heilen, gesunde Lebensweise, Ernährung und Gesundheit für die Augen. Es wird unterschiedliche Gedanken zum Beten geben, natürlich auch eine Auswahl an Gebeten. Gerne ermuntere ich Euch, mir aus Eurem Fundus Ergänzungen zu senden, je mehr Menschen sich beteiligen, um so bunter und reizvoller gestaltet sich so eine Seite. Auch für weitere Themenvorschläge bin ich dankbar. Ich spiele gerne „Neuner-Stern“, indem ich von Euch Informationen aufnehme, die ich dann dem „Zwölfer-Stern“ entsprechend an alle wieder abgebe. So sehe ich meine gelebte Sanjeevini Tätigkeit.

Praxisbuch

Auf der web-Seite habe ich auch mein Praxisbuch vorgestellt, das pünktlich zum 3. Arbeitskreis-Geburtstag erschienen ist. Es beinhaltet alle Anleitungen zum Umgang mit den Sanjeevini in knapper, übersichtlicher Form mit Beispielen. Das Kernstück bilden die Kombinationen mit allen Unterkombinationen, die sehr gut strukturiert angeordnet sind und das Nachschlagen sehr leicht machen. Außerdem habe ich gleich Tipps aus der Praxis mit eingebracht, z. B. das Erstellen eigener Karten oder Affirmationen. Das Buch umfasst 66 Seiten, hat einen Leinenrücken und kostet 10,00 €.

Kombinationen zum Geburtstag

Im Mai hat Hamburg sein zweijähriges Jubiläum. Wir werden es am 3.Juni feiern! Schon jetzt kann ich Euch aber eine Kostprobe der dortigen Aktivitäten zukommen lassen. Nachdem Gabriele begonnen hatte, die Inhalte unserer zusätzlichen Kombinationen in Tabellen aufzudröseln, hat nun B. diese aufwändige Arbeit beendet und ich kann die entsprechenden Tabellen herausgeben. Eine dringende Empfehlung dazu: Werft die alten Unterlagen weg oder löscht die entsprechenden Dateien, damit Ihr Luft bekommt! Ein schlauer Spruch besagt:

 

Die Basis einer gesunden Ordnung

ist ein großer Papierkorb.

Aktivitäten im Frühling

Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte...

Laut Kalender ist der Winter vorbei, die Tag-und Nachtgleiche ist gewesen, nun „geht es wieder aufwärts“. Die künstliche Zeitumstellung lässt das zwar nicht so deutlich spüren, doch denke ich, haben wir Gespür genug, um uns an der mit Macht erwachenden Natur zu erfreuen.

Das „Frühlingserwachen“ ist aber offensichtlich für viele Menschen unabhängig von einer Jahreszeit, sie werden zu jeder Zeit wach für die Idee des Sanjeevini Heilsystems. So gab es in den ersten drei Monaten des neuen Jahres viele Veranstaltungen, bei denen sich sowohl interessierte Menschen neu zusammenfanden, als auch „alte Hasen“ sich ein Stelldichein gaben, um lebhaft die Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen und Impulse weiterzureichen. Einige Orte seien hier genannt: In Thedinghausen bei Bremen, Edewecht bei Oldenburg, Aurich in Ostfriesland, Hamburg, Schloss Holte bei Bielefeld, in Ortenberg nahe bei Straßburg auf der deutschen Seite und in Gutweiler bei Trier gab es Vorträge und Seminare, aus denen sich spontan Arbeitskreise bildeten, die z.T. schon stattgefunden haben oder zumindest terminlich feststehen. Weitere Vorträge haben sich daraus bereits wieder ergeben – Termine stehen im internet ( helga@sanjeevini.de )

Wichtig: Terminänderungen

Bitte schaut auch für geplante Termine immer noch einmal kurzfristig ins Netz, es kann sich immer etwas ändern. So wird wahrscheinlich die Veranstaltung in Bielefeld abgesagt, da parallel ein Konzert dort angeboten wird, an dem wohl einige teilnehmen werden.

Nord – Süd – Räumliche Ausweitung

Nun gehören Straßburg und Trier sicher nicht zum Norden, aber wir sind flexibel und wo Bedarf ist, da findet sich ein Weg. (Esel, Hund, Katze und Hahn freuen sich, auch in anderen Landstrichen zu musizieren.) Da ich im Lauf des Jahres viermal für je eine Woche in Oberursel bei Frankfurt bin, um meine Ausbildung als Augentrainerin zu absolvieren, ergab sich diese Südtour, die sich wunderbar anschließt. Frickenhausen bei Stuttgart mit einem festen Arbeitskreis und Zell an der Mosel reihen sich ein. Demnächst werden sich die Frauen bei Nürnberg freuen, denn mein Sohn ist mit seiner Familie dorthin gezogen – und die werde ich natürlich besuchen. Dann ist sicher „ein „Sanjeevini Schwätzchen“ dabei.

Ausweiten im Herzen

Bei so vielen Zusammenkünften gibt es selbstverständlich eine Menge von Erlebnissen, Erfahrungen und Ideen. Über einige davon möchte ich berichten, um Anregungen zu geben, Mut zu „Experimenten“ zu machen und immer wieder zu zeigen, dass Sanjeevinis ein lebendiges System sind, das sich ausweiten lässt. Ausweiten meint hier ein Weitwerden im Herzen und im Geiste, wodurch immer wieder „Wunder“ geschehen können.

 

 

Antoine de St. Exupery sagte einmal:

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“

 

Ein Ausspruch von Ghandi lautet:

Das Unmögliche muss versucht werden, damit das Mögliche geschehen kann.“

 

Ein spannendes Experiment:

Eine Teilnehmerin aus Oldenburg rief an und erbat meinen Rat. Sie hatte ein Rezept für einige Medikamente bekommen, die sie zwar für gut hielt, aber dennoch nicht einnehmen, bzw. sich nicht injizieren lassen wollte. Nun hatte sie die Idee, das Rezept auf die Probe der Übertragungskarte zu legen und auf die Ausgabe ihren Namen zu schreiben. Wir beratschlagten noch und kamen zu dem Ergebnis, dass es sicher gut sei, den Rezeptkopf und auch die Unterschrift des Arztes abzuschneiden, denn diese Energien wollte sie keinesfalls mit übertragen haben. Im Arbeitkreis berichtete sie dann, dass ihre heftigen Herzbeschwerden, die sie über lange Zeit gehabt hatte, innerhalb von zehn Minuten weniger wurden und nach kurzer Zeit völlig verschwanden.

Ein „Wunder“

Ich erfuhr im Gespräch mit einem Bekannten von einem elfjährigen Jungen, der von Geburt an ein Loch im Herzen hatte. Da es nicht zuwuchs, musste er sich sehr schonen und seine Lebenserwartung wurde von den Ärzten als äußerst gering (etwa 18 Jahre) eingestuft. Ich gab ihn auf die Fernübertragung, ohne jedoch etwas davon zu erwähnen. Einige Wochen später erfuhr ich beiläufig in einem Gespräch, dass bei einer der regelmäßigen Untersuchungen in Berlin in einer Spezialklinik festgestellt wurde, dass sich ein feines Häutchen zu bilden begann, was sich natürlich niemand erklären konnte. Inzwischen (nach zwei Jahren) ist der Junge ein aktives Mitglied im Fußballverein!

Arbeitserleichterung“

Immer wieder taucht die folgende Überlegung in Veranstaltungen auf:

Wenn doch ohnehin alles per Gebet eingeschwungen und dann an die universelle höchtste Intelligenz (Gott, Christus, Kosmos, ...) abgegeben wird, warum wir dann nicht gleich nur beten. Natürlich geht das! Geistiges Heilen geschieht genau auf diese Weise, indem Energien auf die Reise geschickt werden – und sie wirken nach dem Göttlichen Plan, so wie es zum Wohle der Person und zum Besten des Ganzen ist. Es ist lediglich eine Frage des Vertrauens und des Trauens. Für viele Menschen ist das noch „gewöhnungbedürftig“, sie halten sich an Karten, Kombinationen, Übertragungskarten und eingeschwungene Mittel. Das gibt ihnen Sicherheit und ist natürlich auch vollkommen in Ordnung.

Genauso in Ordnung sind aber andere Wege und Möglichkeiten – Gott schenkt uns die Vielfalt, wir dürfen wählen. Anfangs erfordert es vielleicht noch etwas Mut, seine Handlungsweise zu verändern und die materielle Ebene der Sanjeevini-Anwendung zu verlassen. Der Untertitel des Sanjeevini-Systems lautet „Heilen durch Gebete“, und je öfter wir dann „nur noch“ das Gebet zur Heilarbeit benutzen, umso selbstverständlicher wird es, unser SELBST – Verständnis wächst.

Impuls

Ein Baustein in diese Richtung ist das „Einschwingen eigener Karten“, über das bereits im Heft 17 der SN berichtet wurde. Als Ergänzung dazu sehe ich die Affirmationen. Diese können auf den Leeren Lotus geschrieben und eingebetet oder rein mental genutzt werden. Dabei sollten wir sehr achtsam formulieren. Es heißt oft, wir sollen das Ziel als vollendete Tatsache benennen, also z. B. „Ich bin ruhig und gelassen.“Persönlich sehe ich darin ein großes Problem, denn wenn ich sage, ich bin ruhig, dann braucht sich doch nichts mehr zu verändern. Wie soll das Göttliche Sein da Hilfe bringen? Ich bin ja scheinbar zufrieden mit meinem Zustand..

Außerdem wird der Satz „Ich bin ruhig“ von mir sehr klar als Lüge erkannt, da ich mich ja gerade als zornig oder zumindest erregt erlebe. Um eine Situation wirklich zu verändern, sollte sie zunächst erkannt und an-erkannt werden. Daraus erwächst dann der Wunsch nach oder die Bitte um Veränderung.

So könnte eine mögliche Formulierung heißen: “Ich erlaube mir, ruhig und gelassen zu sein.“ Wem das eine zu große Anforderung ist, der kann auch sagen: „Ich erlaube Gott, dass Er mir dabei hilft, ruhig und gelassen zu sein.“ Damit akzeptiere ich den derzeitigen Zustand, ohne allerdings eine negative Formulierung dafür zu benutzen, und ich lasse die Möglichkeiten zur Veränderung offen.

Es erfordert oftmals schon eine ordentliche Portion Mut, solche Veränderungen überhaupt zu erwägen, noch mehr Mut erfordert es, sich auf die Veränderungen einzulassen, vor allem, weil ich nicht weiß, in welcher Form sich die Veränderung vollziehen wird.

Dieses Thema kann hier nur als Impuls angerissen werden, eignet sich jedoch sehr gut als Gesprächsgrundlage für Arbeitskreise, wie ich schon des öfteren feststellen durfte.

Mut zu Veränderungen

Zweimal habe ich nun schon den Mut zu Veränderungen angesprochen, nun folgt die dritte Variante, damit die „Serie“ abgerundet wird. Unsere Wünsche sind eine mentale Fortsetzung des oben Beschriebenen und wir sind wieder ganz eng bei der Sanjeevini Methode, die ja mit Gebeten agiert. Auch bei den Wünschen beten wir. Wir dürfen uns alles wünschen, und diejenigen, die es schon tun, berichten immer wieder begeistert davon, was alles geschieht – ob es ein Parkplatz ist, der immer parat ist oder eine Spontanheilung – alles ist möglich, wenn wir Gott die Möglichkeit geben, für uns tätig zu werden. Ein universelles Gesetz besagt, dass die Fülle, wenn wir aus ihr schöpfen, immer noch die Fülle bleibt. Das liegt daran, dass Göttliche Energie ständig fließt und ewig währt. Es ist wie bei einer Quelle, die sprudelt – ob nur einer daraus trinkt oder viele, es ist genügend da für alle. Nutzen wir doch dieses wunderbare Gesetz und erfreuen uns an der Fülle auf allen Ebenen, statt „dem lieben Gott Handschellen anzulegen“, indem wir uns klein machen und klein denken.

Selbst auf Finanzen bezogen, können wir Mut zur Veränderung beweisen und uns die Fülle erlauben, in dem Bewusstsein, dass Göttliche Segnungen umso reichlicher fließen, je mehr wir annehmen. (Auch Annehmen gehört zu einem ausgewogenen Gleichgewicht!) Wir können unser Geld in einer liebevollen Weise auf die Reise schicken, indem wir es mit einem netten Spruch begleiten:

 

Gehe in Freude! Bringe Freude! Komme in Freude zu mir zurück –

und bringe Deine Brüder und Schwestern mit!

 

Wenn wir es dann noch richtig weitergeben, nämlich so, dass unser Blick auf die Seite des Geldscheines gerichtet ist, auf der eine Brücke abgebildet ist, so sind ihm wahrlich „goldene Brücken“ für den Rückweg vorbereitet. Eine Seite der Scheine zeigt nämlich Brücken, die andere dagegen Tore – und durch das Tor wandert das Geld auf Nimmerwiedersehen in die Welt hinaus.

Meine diesmal etwas philosophisch angehauchten Gedanken möchte ich abrunden mit einem sehr weisen Zitat, das verschiedenen Quellen zugeschrieben wird – ich möchte es einfach als universelle Weisheit stehen lassen:

 

 

Wenn du Staub denkst, bist Du Staub. Wenn du Gott denkst, bist du Gott.“

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