Liebe ist Selbstlosigkeit, und Ego ist Lieblosigkeit.

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September 2019
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Weizen - und seine Auswirkungen

16 Natürlich leben Nr.2/2010
M e d i z i n ko n t ro ve r s

(Das habe ich aus einer Zeitschrift exportiert und kann es nicht ohne größeren Zeitaufwand anders formatieren.)

Wissenschaftliche Notizen
Dr.med. Dr. Dr. Karl Probst
.Weizen - Leben ohne Brot

.. so hieß ein im Jahre 1967 von Wolf-
gang Lutz veröffentlichtes Buch, das
inzwischen in 14. Auflage erschienen
ist (1). In diesem Buch wurde seiner-
zeit erstmals auf die Schädlichkeit der
Weizenkeim-Agglutinine (WGA =
wheat germ agglutinin) hingewiesen,
das sind kleinmolekulare Substanzen,
welche chronische Entzündungen im
gesamten Körper auslösen können.
Die akademische Medizin lehnt dieses
Buch auch heute noch weitgehend ab
und hat sich statt dessen ganz auf eine
kleine Untergruppe der WGA konzen-
triert, die ebenfalls sehr schädlich ist,
nämlich das Gluten, das als Hauptver-
ursacher der genetischen Getreide-
Unverträglichkeit angesehen wird.
Allerdings haben nur relativ wenige
Menschen eine Unverträglichkeit auf
das Klebereiweiß und entwickeln das
bekannte Krankheitsbild der Zöliakie.
Im Durchschnitt ist in Deutschland
nur 1 von 1000 Menschen betroffen.
Die im nachfolgenden dargestellten
schädlichen Auswirkungen durch
WGA hingegen betreffen alle Men-
schen gleichermaßen. Daher ist es für
die Gesundheit von Jedermann von
allergrößter Dringlichkeit, den Stand
der wissenschaftlichen Forschungen
zum Thema der WGA zur Kenntnis
zu nehmen. Denn durch den Trick
mit der Einengung der Problematik
auf die Zöliakie kann man bisher den
99,9 % anderen Menschen Getreide
weiterhin als gesundes Grundnah-
rungsmittel anpreisen. Das heißt, dass
die meisten Menschen in Unkenntnis
der tatsächlichen Schädlichkeit der
Getreideprodukte sich fortlaufend
schleichend schädigen und schließlich
umbringen, wie in der nachstehenden
Zusammenfassung belegt wird.
Vor einigen Monaten erschien eine
zusammenfassende wissenschaftliche
Arbeit über die verheerenden Wirkun-
gen der WGA auf die Darmgesund-
heit (2), die als guter Einstieg in die
Getreide-Problematik dienen kann.
In dieser Studie wird deutlich, dass
die Gruppe der WGA noch wesentlich
gesundheitsschädlicher ist, als das
Gluten und wie gesagt alle Menschen
gleichermaßen betrifft, unabhängig
von ihrer genetischen Ausstattung.
WGA kommen in besonders hoher
Konzentration in Weizenkeimlingen
vor, die sich ja auch bei Rohköstlern
besonderer Beliebtheit erfreuen. Die
WGA sind deshalb so gefährlich, weil
sie sich im Magen-Darm-Kanal spezi-
fisch an die Immunrezeptoren ando-
cken und dann entzündungsspezifi-
sche Zytokine freisetzen. Daher finden
sich auch bei fast allen Rohköstlern,
die noch (gekeimtes) Getreide zu sich
nehmen, chronische Darmentzündun-
gen mit Blähungen und überwiegend
breiigen Stühlen. Es kann nicht genug
betont werden, dass jegliches Getrei-
de, vor allem Vollkornmüsli und auch
gekeimtes Getreide, aufgrund der
hohen WGA-Konzentration gesund-
heitsschädlich ist.
Das Gefährliche an der WGA-verur-
sachten Entzündung ist das Fehlen
spezifischer serologischer Marker für
diese Lektine, die im übrigen nicht
nur in allem Getreide, sondern auch
in Milchprodukten, Erdnüssen und
in geringerer Konzentration auch in
Nachtschattengewächsen, wie Toma-
ten oder Paprika vorkommen. Nicht
ohne Grund haben Ehret, Shelton
und andere Rohkostpioniere vor den
Nachtschattengewächsen gewarnt.
Entzündungen durch WGA
Erst in den letzten Jahren wurde mehr
und mehr aufgedeckt, welche ent-
zündungsfördernden und damit ge-
sundheitsschädlichen Wirkungen von
Getreideprodukten und speziell von
Weizen ausgehen (3): Die in Weizen
enthaltenen drei Chromosomensätze
können über 23000 verschiedene Pro-
teine synthetisieren, wobei inzwischen
mehrfach nachgewiesen werden
konnte, dass WGA in allen Körper-
geweben bei jedermann chronische
Entzündungen verursachen können,
ohne dass dafür eine spezielle gene-
tische Veranlagung vorliegen müsste.
Daher wird verständlich, warum in
allen Bevölkerungen, deren Hauptnah-
rungsmittel auf Getreide basiert, dege-
nerative Erkrankungen aller Art bereits
in jungen Jahren endemisch auftreten,
auch wenn Intoleranz gegen Gluten
oder auch Allergien ganz allgemein
insgesamt eher selten nachgewiesen
werden können.
Ein eindrückliches Beispiel für die
schädlichen Wirkungen des Getreide-
konsums ist in Korea zu beobachten,
das -ähnlich wie jahrelang Deutsch-
land – nach wie vor geteilt ist: Im von
westlicher Dekadenz freien Nordkorea
ist das Hauptnahrungsmittel weiterhin
der traditionelle Reis, im Süden wur-
„Leben ohne Brot“...
16 Natürlich leben Nr.2/2010
M e d i z i n ko n t ro ve r s
Wissenschaftliche Notizen
Dr.med. Dr. Dr. Karl Probst
... so hieß ein im Jahre 1967 von Wolf-
gang Lutz veröffentlichtes Buch, das
inzwischen in 14. Auflage erschienen
ist (1). In diesem Buch wurde seiner-
zeit erstmals auf die Schädlichkeit der
Weizenkeim-Agglutinine (WGA =
wheat germ agglutinin) hingewiesen,
das sind kleinmolekulare Substanzen,
welche chronische Entzündungen im
gesamten Körper auslösen können.
Die akademische Medizin lehnt dieses
Buch auch heute noch weitgehend ab
und hat sich statt dessen ganz auf eine
kleine Untergruppe der WGA konzen-
triert, die ebenfalls sehr schädlich ist,
nämlich das Gluten, das als Hauptver-
ursacher der genetischen Getreide-
Unverträglichkeit angesehen wird.
Allerdings haben nur relativ wenige
Menschen eine Unverträglichkeit auf
das Klebereiweiß und entwickeln das
bekannte Krankheitsbild der Zöliakie.
Im Durchschnitt ist in Deutschland
nur 1 von 1000 Menschen betroffen.
Die im nachfolgenden dargestellten
schädlichen Auswirkungen durch
WGA hingegen betreffen alle Men-
schen gleichermaßen. Daher ist es für
die Gesundheit von Jedermann von
allergrößter Dringlichkeit, den Stand
der wissenschaftlichen Forschungen
zum Thema der WGA zur Kenntnis
zu nehmen. Denn durch den Trick
mit der Einengung der Problematik
auf die Zöliakie kann man bisher den
99,9 % anderen Menschen Getreide
weiterhin als gesundes Grundnah-
rungsmittel anpreisen. Das heißt, dass
die meisten Menschen in Unkenntnis
der tatsächlichen Schädlichkeit der
Getreideprodukte sich fortlaufend
schleichend schädigen und schließlich
umbringen, wie in der nachstehenden
Zusammenfassung belegt wird.
Vor einigen Monaten erschien eine
zusammenfassende wissenschaftliche
Arbeit über die verheerenden Wirkun-
gen der WGA auf die Darmgesund-
heit (2), die als guter Einstieg in die
Getreide-Problematik dienen kann.
In dieser Studie wird deutlich, dass
die Gruppe der WGA noch wesentlich
gesundheitsschädlicher ist, als das
Gluten und wie gesagt alle Menschen
gleichermaßen betrifft, unabhängig
von ihrer genetischen Ausstattung.
WGA kommen in besonders hoher
Konzentration in Weizenkeimlingen
vor, die sich ja auch bei Rohköstlern
besonderer Beliebtheit erfreuen. Die
WGA sind deshalb so gefährlich, weil
sie sich im Magen-Darm-Kanal spezi-
fisch an die Immunrezeptoren ando-
cken und dann entzündungsspezifi-
sche Zytokine freisetzen. Daher finden
sich auch bei fast allen Rohköstlern,
die noch (gekeimtes) Getreide zu sich
nehmen, chronische Darmentzündun-
gen mit Blähungen und überwiegend
breiigen Stühlen. Es kann nicht genug
betont werden, dass jegliches Getrei-
de, vor allem Vollkornmüsli und auch
gekeimtes Getreide, aufgrund der
hohen WGA-Konzentration gesund-
heitsschädlich ist.
Das Gefährliche an der WGA-verur-
sachten Entzündung ist das Fehlen
spezifischer serologischer Marker für
diese Lektine, die im übrigen nicht
nur in allem Getreide, sondern auch
in Milchprodukten, Erdnüssen und
in geringerer Konzentration auch in
Nachtschattengewächsen, wie Toma-
ten oder Paprika vorkommen. Nicht
ohne Grund haben Ehret, Shelton
und andere Rohkostpioniere vor den
Nachtschattengewächsen gewarnt.
Entzündungen durch WGA
Erst in den letzten Jahren wurde mehr
und mehr aufgedeckt, welche ent-
zündungsfördernden und damit ge-
sundheitsschädlichen Wirkungen von
Getreideprodukten und speziell von
Weizen ausgehen (3): Die in Weizen
enthaltenen drei Chromosomensätze
können über 23000 verschiedene Pro-
teine synthetisieren, wobei inzwischen
mehrfach nachgewiesen werden
konnte, dass WGA in allen Körper-
geweben bei jedermann chronische
Entzündungen verursachen können,
ohne dass dafür eine spezielle gene-
tische Veranlagung vorliegen müsste.
Daher wird verständlich, warum in
allen Bevölkerungen, deren Hauptnah-
rungsmittel auf Getreide basiert, dege-
nerative Erkrankungen aller Art bereits
in jungen Jahren endemisch auftreten,
auch wenn Intoleranz gegen Gluten
oder auch Allergien ganz allgemein
insgesamt eher selten nachgewiesen
werden können.
Ein eindrückliches Beispiel für die
schädlichen Wirkungen des Getreide-
konsums ist in Korea zu beobachten,
das -ähnlich wie jahrelang Deutsch-
land – nach wie vor geteilt ist: Im von
westlicher Dekadenz freien Nordkorea
ist das Hauptnahrungsmittel weiterhin
der traditionelle Reis, im Süden wur-
„Leben ohne Brot“...

17Natürlich leben Nr.2/2010
M e d i z i n ko n t rove r s
Wissenschaftliche Notizen
den die Ernährungsgewohnheiten der
US-amerikanischen Besatzungsmacht
übernommen mit schwerpunktmäßi-
gem Getreidekonsum, mit der Folge
einer dramatischen Verschlechterung
der Gesundheit und der Lebensquali-
tät der Südkoreaner.
WGA als Fraßschutz
Die WGA-Lektine sind kleine Mole-
küle, welche durch Disulfid-Brücken
sowohl gegen Temperatur- wie auch
pH-Wert-Änderungen chemisch sehr
stabil sind. Sie sind deshalb unverdau-
lich und stellen für die Pflanzen einen
wirksamen Fraßschutz dar. Wegen
ihrer Unverdaulichkeit akkumulieren
sie im Laufe der Zeit in den Geweben,
zunächst im Darm und anschließend
im gesamten Körper und lösen in allen
Organsystemen schmerzhafte Entzün-
dungen und schließlich Versteifun-
gen und ganz allgemein vorzeitiges
Altern aus. Die WGA-Lektine sind als
Insektenschutz so wirksam, dass inzwi-
schen Biotechnologie-Firmen DNA-
rekombinante Pflanzen züchten, die
erhöhte WGA-Spiegel als Fraßschutz
aufweisen.
Die hohen Konzentrationen an WGA
schonen die Pflanzen weitgehend
vor Insektenbefall, und so wird es ver-
ständlich, warum weltweit Getreide
als Monokultur angebaut wird. Die
Insekten verschmähen die gefährliche
Kost, der Mensch jedoch vergiftet
sich langsam aber sicher mit diesen
Proteoglykanen und bezahlt für seine
Gaumengelüste mit vorzeitigem Ver-
lust seiner Gesundheit. Es ist schon
unglaublich, wie dieser naheliegende
Zusammenhang vor den breiten Mas-
sen unwissender Menschen verborgen
gehalten werden kann.
Suchtverhalten durch Getreide
Ein weiterer wesentlicher Grund für die
weltweite Verbreitung von Getreide-
produkten liegt in der Biochemie der
Weizenkeimagglutinine begründet:
Neben den WGA finden sich weitere
pharmakologisch aktive Proteine, die
wie Heroin wirken und als Gluten-
Exorphine (A5, B4, B5, C) und Glia-
dorphine bezeichnet werden. Diese
Stoffe sind nicht nur für das Suchtver-
halten der Brotsüchtlinge weltweit
verantwortlich, sondern können auf
Grund ihrer anästhesierenden Wir-
kungen die durch WGA verursachten
Entzündungen heimtückischerweise
verschleiern. Im Gluten finden sich
zudem hohe Konzentrationen an den
erregenden Aminosäuren L-Aspartam
und L-Glutamin. Diese beiden auch
als Exitotoxine (= Erregungsstoffe)
bezeichneten Aminosäuren haben
ebenfalls ein hohes Abhängigkeit-
spotential, ebenso wie ihre beiden
synthetischen Geschwister Aspartam
und Natrium-Glutamat (MSG), die ja
inzwischen sehr zurecht immer mehr
selbst von der Schulwissenschaft in-
frage gestellt werden.
Die Beweise für das Suchtpotential
von Getreide sind in den westlichen
Ländern überall sichtbar. In Anbe-
tracht dieser Tatsache erscheint es
als pure Heuchelei, wenn etwa eine
andere, ebenfalls als Exitotoxin be-
zeichnete Pflanze, nämlich die seit
Jahrtausenden bewährte und in ganz
Lateinamerika als heilig verehrte
Coca-Pflanze von der UNO auf Druck
der USA verboten wird, aber die ge-
sundheitszersetzenden Getreidepro-
dukte, welche die Amis im Übermaß
produzieren und weltweit exportieren,
überall favorisiert werden.
Gerade in Bolivien kann man sehr
gut beobachten, wie die Umstellung
der Ernährung der Hochlandindianer
von Quinua und Coca auf die von den
US-Kolonialherren hierher gebrachten
Getreide und Coca Cola zu einem ra-
piden Verfall der Gesundheit führten.
Auch unter diesen Gesichtspunkten
kann man verstehen, warum die Be-
völkerung Boliviens am 23.1.2010 das
Ende des von den USA dominierten
Kolonialstaates und die Ausrufung
der „Unabhängigen Plurinationalen
Republik Bolivien“ mit einem neu
eingeführten National-Feiertag be-
geistert feierte.
Neutralisierung der WGA
durch Medikamente
Es ist eine wenig bekannte Tatsache,
dass die wichtigsten entzündungs-
hemmenden Substanzen, die weltweit
den Spitzenplatz an verschreibungs-
pflichtigen Medikamenten einneh-
men, direkt mit den WGA reagieren,
um diese zu neutralisieren. Wie inzwi-
schen wissenschaftlich nachgewiesen
werden konnte, verbinden sich die
WGA direkt mit den bei Arthrosen
außerordentlich häufig verschrie-
benen Glucosaminen und anderen
sogenannten nichtsteroidalen Anti-
rheumatika (NSAID = non-steroidal
anti-inflammatory drugs) und kön-
nen auf diese Art nicht länger an die
Körperzellen andocken, um diese zu
schädigen.
Dieser Wirkungsmechanismus wird
von der Pharmaindustrie bewusst
verschleiert, so dass nicht einmal der
Ärzteschaft diese einfache Tatsache
bewußt ist und sie weiterhin diese
Glucosamine mit ihren zahlreichen
Nebenwirkungen verschreiben. Das
Einfachste wäre, die leidenden Men-
schen über diese einfachen Wirkungs-
Zusammenhänge aufzuklären, so dass
sie kurzerhand die gesundheitsschäd-
lichen Getreideprodukte meiden, an-
statt lebenslang teure und nebenwir-
kungsbehaftete Medikamente einzu-
nehmen, die ihrerseits neue und noch
schlimmere Krankheiten produzieren
können. Nachdem es sich jedoch um
ein hoch interessantes Milliarden-
genschäft handelt und nachdem die
Massenmedien in den Händen der
Nutznießer eben dieses Milliardenge-
17Natürlich leben Nr.2/2010
M e d i z i n ko n t rove r s
Wissenschaftliche Notizen
den die Ernährungsgewohnheiten der
US-amerikanischen Besatzungsmacht
übernommen mit schwerpunktmäßi-
gem Getreidekonsum, mit der Folge
einer dramatischen Verschlechterung
der Gesundheit und der Lebensquali-
tät der Südkoreaner.
WGA als Fraßschutz
Die WGA-Lektine sind kleine Mole-
küle, welche durch Disulfid-Brücken
sowohl gegen Temperatur- wie auch
pH-Wert-Änderungen chemisch sehr
stabil sind. Sie sind deshalb unverdau-
lich und stellen für die Pflanzen einen
wirksamen Fraßschutz dar. Wegen
ihrer Unverdaulichkeit akkumulieren
sie im Laufe der Zeit in den Geweben,
zunächst im Darm und anschließend
im gesamten Körper und lösen in allen
Organsystemen schmerzhafte Entzün-
dungen und schließlich Versteifun-
gen und ganz allgemein vorzeitiges
Altern aus. Die WGA-Lektine sind als
Insektenschutz so wirksam, dass inzwi-
schen Biotechnologie-Firmen DNA-
rekombinante Pflanzen züchten, die
erhöhte WGA-Spiegel als Fraßschutz
aufweisen.
Die hohen Konzentrationen an WGA
schonen die Pflanzen weitgehend
vor Insektenbefall, und so wird es ver-
ständlich, warum weltweit Getreide
als Monokultur angebaut wird. Die
Insekten verschmähen die gefährliche
Kost, der Mensch jedoch vergiftet
sich langsam aber sicher mit diesen
Proteoglykanen und bezahlt für seine
Gaumengelüste mit vorzeitigem Ver-
lust seiner Gesundheit. Es ist schon
unglaublich, wie dieser naheliegende
Zusammenhang vor den breiten Mas-
sen unwissender Menschen verborgen
gehalten werden kann.
Suchtverhalten durch Getreide
Ein weiterer wesentlicher Grund für die
weltweite Verbreitung von Getreide-
produkten liegt in der Biochemie der
Weizenkeimagglutinine begründet:
Neben den WGA finden sich weitere
pharmakologisch aktive Proteine, die
wie Heroin wirken und als Gluten-
Exorphine (A5, B4, B5, C) und Glia-
dorphine bezeichnet werden. Diese
Stoffe sind nicht nur für das Suchtver-
halten der Brotsüchtlinge weltweit
verantwortlich, sondern können auf
Grund ihrer anästhesierenden Wir-
kungen die durch WGA verursachten
Entzündungen heimtückischerweise
verschleiern. Im Gluten finden sich
zudem hohe Konzentrationen an den
erregenden Aminosäuren L-Aspartam
und L-Glutamin. Diese beiden auch
als Exitotoxine (= Erregungsstoffe)
bezeichneten Aminosäuren haben
ebenfalls ein hohes Abhängigkeit-
spotential, ebenso wie ihre beiden
synthetischen Geschwister Aspartam
und Natrium-Glutamat (MSG), die ja
inzwischen sehr zurecht immer mehr
selbst von der Schulwissenschaft in-
frage gestellt werden.
Die Beweise für das Suchtpotential
von Getreide sind in den westlichen
Ländern überall sichtbar. In Anbe-
tracht dieser Tatsache erscheint es
als pure Heuchelei, wenn etwa eine
andere, ebenfalls als Exitotoxin be-
zeichnete Pflanze, nämlich die seit
Jahrtausenden bewährte und in ganz
Lateinamerika als heilig verehrte
Coca-Pflanze von der UNO auf Druck
der USA verboten wird, aber die ge-
sundheitszersetzenden Getreidepro-
dukte, welche die Amis im Übermaß
produzieren und weltweit exportieren,
überall favorisiert werden.
Gerade in Bolivien kann man sehr
gut beobachten, wie die Umstellung
der Ernährung der Hochlandindianer
von Quinua und Coca auf die von den
US-Kolonialherren hierher gebrachten
Getreide und Coca Cola zu einem ra-
piden Verfall der Gesundheit führten.
Auch unter diesen Gesichtspunkten
kann man verstehen, warum die Be-
völkerung Boliviens am 23.1.2010 das
Ende des von den USA dominierten
Kolonialstaates und die Ausrufung
der „Unabhängigen Plurinationalen
Republik Bolivien“ mit einem neu
eingeführten National-Feiertag be-
geistert feierte.
Neutralisierung der WGA
durch Medikamente
Es ist eine wenig bekannte Tatsache,
dass die wichtigsten entzündungs-
hemmenden Substanzen, die weltweit
den Spitzenplatz an verschreibungs-
pflichtigen Medikamenten einneh-
men, direkt mit den WGA reagieren,
um diese zu neutralisieren. Wie inzwi-
schen wissenschaftlich nachgewiesen
werden konnte, verbinden sich die
WGA direkt mit den bei Arthrosen
außerordentlich häufig verschrie-
benen Glucosaminen und anderen
sogenannten nichtsteroidalen Anti-
rheumatika (NSAID = non-steroidal
anti-inflammatory drugs) und kön-
nen auf diese Art nicht länger an die
Körperzellen andocken, um diese zu
schädigen.
Dieser Wirkungsmechanismus wird
von der Pharmaindustrie bewusst
verschleiert, so dass nicht einmal der
Ärzteschaft diese einfache Tatsache
bewußt ist und sie weiterhin diese
Glucosamine mit ihren zahlreichen
Nebenwirkungen verschreiben. Das
Einfachste wäre, die leidenden Men-
schen über diese einfachen Wirkungs-
Zusammenhänge aufzuklären, so dass
sie kurzerhand die gesundheitsschäd-
lichen Getreideprodukte meiden, an-
statt lebenslang teure und nebenwir-
kungsbehaftete Medikamente einzu-
nehmen, die ihrerseits neue und noch
schlimmere Krankheiten produzieren
können. Nachdem es sich jedoch um
ein hoch interessantes Milliarden-
genschäft handelt und nachdem die
Massenmedien in den Händen der
Nutznießer eben dieses Milliardenge-

18 Natürlich leben Nr.2/2010
schäfts liegen, wird man nirgends
über diese einfachen Zusammen-
hänge aufgeklärt.
Chronische Darmentzün-
dungen durch Getreidepro-
dukte
Ein weiterer Zusammenhang, der
erst in den letzten Jahren aufge-
klärt werden konnte, liegt in der
Tatsache, dass es sich bei den
WGA um sehr kleine Glykopro-
teine mit einem Molekülgewicht
von etwa 36 Kilodaltons handelt, das
entspricht einem Molekulargewicht
von etwa 36000 Wasserstoffatomen.
Die Darmwand erlaubt jedoch eine
Passage der verschiedenen Stoffe bis
zu einem wesentlich größeren Mole-
kulargewicht, nämlich bis etwa 1000
Kilodaltons Größe. Daher können die
Weizenkeimagglutinine problemlos
die Darmschranke überwinden und
in den systemischen Blutkreislauf ge-
langen. Jedes einzelne Getreidekorn
enthält etwa 1 mg an WGA, welche zu
chronischen Entzündungen zunächst
der Darmschleimhäute führen. Damit
wird leicht verständlich, warum die
Getreide-Esser, das heißt fast alle Men-
schen, Darmentzündungen haben,
die sich als erstes in breiigen Stühlen
äußern.
Vielleicht darf in diesem Zusammen-
hang erinnert werden, dass gesunde
Stühle wohl geformt sind, eingehüllt
in eine feuchte Membran, und nicht
schmutzend, so dass kein Toilettenpa-
pier benötigt wird. Gemäß der ewigen
Regel der alten Griechen, wonach
„darmgesund = Mensch gesund“ und
„darmkrank = Mensch krank“, sollten
wenigstens die Leser dieser Zeilen
aufwachen und peinlich genau auf
ihre Darmgesundheit achten, was
selbst in Rohkostkreisen leider viel zu
selten der Fall ist.
Immunschädigung und Autoim-
munerkrankungen durch WGA
Außerdem stimulieren die WGA be-
reits in geringsten Konzentrationen
die Synthese der gefürchteten entzün-
dungsauslösenden Zytokine Interleu-
kin 1, 6 und 8. Dieser Effekt tritt bereits
im Nanogrammbereich auf, so dass
schon allerkleinste Mengen an Getrei-
de eine langfristige ungünstige Im-
munantwort bedingen (1). Außerdem
produzieren Getreideprodukte über
eine Aktivierung der NADPH-Oxidase
massiv freie Radikale, die sogenannten
ROS (reactive oxygen species) (4). Die
Getreideprodukte und in geringerem
Umfang auch die Lektine der Hülsen-
früchte sind die Hauptursache aller
chronischen Darmentzündungen (5).
Sie zerstören das Immunsystem, in-
dem sie die für ein funktionsfähiges
Immunsystem wichtige Thymusdrüse
beeinträchtigen (6).
Besonders bedenklich ist die Tatsache
der sogenannten Kreuzreaktivität,
das heißt, dass die Antikörper, welche
der Körper gegen die körperfremden
WGA bildet, auch mit lebenswichtigen
körpereigenen Eiweißen reagieren
können. Mit anderen Worten: Durch
Getreidekonsum können auch Au-
toimmunkrankheiten aller Art aus-
gelöst werden (7). Ebenso konnte
gezeigt werden, dass nicht nur die
Antikörper gegen Weizeneiweiße,
sondern auch gegen Erdnüsse
kreuzreaktiv waren und daher
ernährungsphysiologisch nicht
unbedenklich sind. Diese Befunde
liefern die wissenschaftliche Er-
klärung für die Beobachtung, die
wohl jeder Rohköstler schon an
sich selber machen konnte, dass
nach Weglassen der Getreidepro-
dukte alle Autoimmunerkrankun-
gen, wie Asthma, Neurodermitis,
Lupus, Rheuma usw., ebenso wie
auch alle degenerativen Erkran-
kungen, wie koronare Herzkrank-
heit, Arthrosen und Schmerzzustände
aller Art usw., sich schlagartig bessern
und innerhalb kürzester Zeit endgültig
ausheilen.
WGA als Nervengift
Eine weitere bedenkliche Eigenschaft
der kleinmolekularen WGA liegt darin,
dass sie aufgrund ihrer Kleinheit die
Blut-Hirn-Schranke passieren können
und dort an die Nervenmembranen
ankoppeln können, um auf diese Art
den Gehirnstoffwechsel zu stören (8,
9). Sie können auch an die Myelin-
scheide der Nerven binden und damit
zu MS-Symptomen (Multiple Sklerose)
führen (10) und generell das Wachs-
tum und die Funktionsfähigkeit der
Neuronen behindern.
WGA als Stoffwechselgifte
Andere Studien zeigen, dass die in
den Getreideprodukten enthaltenen
fraßhemmenden WGA als echte Anti-
Metaboliten, das heißt Stoffwechsel-
gifte wirken, indem sie ähnlich den in
der Krebsmedizin eingesetzten Zyto-
statika zahlreiche Unterbrechungen
des gesunden Stoffwechsels bewirken.
Insbesondere können sie bei gesun-
den Zellen des Wirtsorganismus auch
das Selbstmordprogramm der Zellen
aktivieren, die sogenannte Apoptose
(11), die physiologischerweise nur
M e d i z i n ko n t rove r s
Wissenschaftliche Notizen
Dumm wie Brot...
18 Natürlich leben Nr.2/2010
schäfts liegen, wird man nirgends
über diese einfachen Zusammen-
hänge aufgeklärt.
Chronische Darmentzün-
dungen durch Getreidepro-
dukte
Ein weiterer Zusammenhang, der
erst in den letzten Jahren aufge-
klärt werden konnte, liegt in der
Tatsache, dass es sich bei den
WGA um sehr kleine Glykopro-
teine mit einem Molekülgewicht
von etwa 36 Kilodaltons handelt, das
entspricht einem Molekulargewicht
von etwa 36000 Wasserstoffatomen.
Die Darmwand erlaubt jedoch eine
Passage der verschiedenen Stoffe bis
zu einem wesentlich größeren Mole-
kulargewicht, nämlich bis etwa 1000
Kilodaltons Größe. Daher können die
Weizenkeimagglutinine problemlos
die Darmschranke überwinden und
in den systemischen Blutkreislauf ge-
langen. Jedes einzelne Getreidekorn
enthält etwa 1 mg an WGA, welche zu
chronischen Entzündungen zunächst
der Darmschleimhäute führen. Damit
wird leicht verständlich, warum die
Getreide-Esser, das heißt fast alle Men-
schen, Darmentzündungen haben,
die sich als erstes in breiigen Stühlen
äußern.
Vielleicht darf in diesem Zusammen-
hang erinnert werden, dass gesunde
Stühle wohl geformt sind, eingehüllt
in eine feuchte Membran, und nicht
schmutzend, so dass kein Toilettenpa-
pier benötigt wird. Gemäß der ewigen
Regel der alten Griechen, wonach
„darmgesund = Mensch gesund“ und
„darmkrank = Mensch krank“, sollten
wenigstens die Leser dieser Zeilen
aufwachen und peinlich genau auf
ihre Darmgesundheit achten, was
selbst in Rohkostkreisen leider viel zu
selten der Fall ist.
Immunschädigung und Autoim-
munerkrankungen durch WGA
Außerdem stimulieren die WGA be-
reits in geringsten Konzentrationen
die Synthese der gefürchteten entzün-
dungsauslösenden Zytokine Interleu-
kin 1, 6 und 8. Dieser Effekt tritt bereits
im Nanogrammbereich auf, so dass
schon allerkleinste Mengen an Getrei-
de eine langfristige ungünstige Im-
munantwort bedingen (1). Außerdem
produzieren Getreideprodukte über
eine Aktivierung der NADPH-Oxidase
massiv freie Radikale, die sogenannten
ROS (reactive oxygen species) (4). Die
Getreideprodukte und in geringerem
Umfang auch die Lektine der Hülsen-
früchte sind die Hauptursache aller
chronischen Darmentzündungen (5).
Sie zerstören das Immunsystem, in-
dem sie die für ein funktionsfähiges
Immunsystem wichtige Thymusdrüse
beeinträchtigen (6).
Besonders bedenklich ist die Tatsache
der sogenannten Kreuzreaktivität,
das heißt, dass die Antikörper, welche
der Körper gegen die körperfremden
WGA bildet, auch mit lebenswichtigen
körpereigenen Eiweißen reagieren
können. Mit anderen Worten: Durch
Getreidekonsum können auch Au-
toimmunkrankheiten aller Art aus-
gelöst werden (7). Ebenso konnte
gezeigt werden, dass nicht nur die
Antikörper gegen Weizeneiweiße,
sondern auch gegen Erdnüsse
kreuzreaktiv waren und daher
ernährungsphysiologisch nicht
unbedenklich sind. Diese Befunde
liefern die wissenschaftliche Er-
klärung für die Beobachtung, die
wohl jeder Rohköstler schon an
sich selber machen konnte, dass
nach Weglassen der Getreidepro-
dukte alle Autoimmunerkrankun-
gen, wie Asthma, Neurodermitis,
Lupus, Rheuma usw., ebenso wie
auch alle degenerativen Erkran-
kungen, wie koronare Herzkrank-
heit, Arthrosen und Schmerzzustände
aller Art usw., sich schlagartig bessern
und innerhalb kürzester Zeit endgültig
ausheilen.
WGA als Nervengift
Eine weitere bedenkliche Eigenschaft
der kleinmolekularen WGA liegt darin,
dass sie aufgrund ihrer Kleinheit die
Blut-Hirn-Schranke passieren können
und dort an die Nervenmembranen
ankoppeln können, um auf diese Art
den Gehirnstoffwechsel zu stören (8,
9). Sie können auch an die Myelin-
scheide der Nerven binden und damit
zu MS-Symptomen (Multiple Sklerose)
führen (10) und generell das Wachs-
tum und die Funktionsfähigkeit der
Neuronen behindern.
WGA als Stoffwechselgifte
Andere Studien zeigen, dass die in
den Getreideprodukten enthaltenen
fraßhemmenden WGA als echte Anti-
Metaboliten, das heißt Stoffwechsel-
gifte wirken, indem sie ähnlich den in
der Krebsmedizin eingesetzten Zyto-
statika zahlreiche Unterbrechungen
des gesunden Stoffwechsels bewirken.
Insbesondere können sie bei gesun-
den Zellen des Wirtsorganismus auch
das Selbstmordprogramm der Zellen
aktivieren, die sogenannte Apoptose
(11), die physiologischerweise nur
M e d i z i n ko n t rove r s
Wissenschaftliche Notizen
Dumm wie Brot...

19Natürlich leben Nr.2/2010
bei altersschwachen oder entarteten
Zellen vorkommt.
WGA und Insulinresistenz
Die WGA haben auch eine insulin-
modulierende Wirkung auf den Stoff-
wechsel. Daraus kann schließlich Insu-
linresistenz folgen, mit den bekannten
Wirkungen des sogenannten metabo-
lischen Syndroms, das heißt Zunahme
des Körpergewichts, Bluthochdruck
und Diabetes (12). Ferner blockieren
die WGA die Leptin-Rezeptoren im
Hypothalamus, somit wird der Sät-
tigungsreflex unterdrückt und das
Hormon Leptin als Gegenspieler des
Insulin ausgeschaltet, wodurch die Ge-
wichtszunahme und das metabolische
Syndrom ungehindert fortschreiten
können.
WGA hat
virusähnliche Eigenschaften
Andere Forschungen zeigen, dass die
WGA eine den Viren vergleichbare
Wirkung haben. Beide docken auf-
grund ihrer Kleinheit an denselben
Oberflächenrezeptoren der Zelle an
und werden auf dem Weg der Endo-
cytose in die Zelle aufgenommen.
Sowohl die Viren wie auch das WGA
sind in der Lage, das Immunsystem des
Wirtsorganismus zu täuschen, indem
die unabdingbare Unterscheidung
zwischen fremden und körpereigenen
Substanzen aufgehoben wird, so dass
es zur Fehlregulation des Wirtsorga-
nismus kommt. Beide können die
Genexpression der Zellen verändern,
so dass die Zellen des Wirtsorganismus
auf ihrer Oberfläche das gefürchtete
HLA-II (class II human leucocyte an-
tigen) darstellen. Dadurch wird die
betroffene Zelle für das Immunsystem
markiert, um durch die weißen Blut-
körperchen zerstört zu werden. Dies
ist der Auslöser für Autoimmunkrank-
heiten aller Art, die in allen Getreide
essenden Bevölkerungsgruppen den
Hauptanteil aller chronisch entzünd-
lichen und degenerativen Erkrankun-
gen ausmachen und damit von der
Wiege bis zur Bahre ein florierendes
Krankheitssystem mit unermesslichen
Profiten für die Krankheitsindustrie
garantieren.
Zusammenfassend
zeigen diese und zahlreiche andere
Studien, dass die WGA auf allen Ebe-
nen der menschlichen Physiologie zu
einem Durcheinander der Stoffwech-
selvorgänge führen. Zu erwähnen wä-
ren noch zahlreiche andere Pathologi-
en, wie Störungen der Blutgerinnung
und direkte kardiotoxische Wirkungen,
das heißt eine direkte Giftwirkung auf
den Herzmuskel, sowie sogar die Mög-
lichkeit einer Veränderung des Erbguts
durch Getreideprodukte.
Vielleicht sind aufgrund dieser er-
drückenden und wenig bekannten
Datenlage wenigstens die Leser die-
ser Ausführungen endlich bereit, die
Pandora-Büchse des Bösen künftig
zu meiden?
Therapeuten am Scheidewege
Immer mehr Therapeuten erkennen,
dass die sogenannte Schulmedizin
von einem vollkommen verkehrten
Verständnis von Gesundheit und
Krankheit ausgeht und mit ihren Medi-
kamenten und Operationen nur Sym-
ptome unterdrückt, aber keineswegs
heilt. Mit Recht wenden sie sich daher
von der sogenannten Schulmedizin
ab. Stattdessen versprechen sie der
gequälten Menschheit Erleichterung
ihrer Beschwerden durch eine Vielzahl
alternativmedizinischer Therapien, in
den letzten Jahren zunehmend der
sogenannten Energiemedizin. Die
Energiemedizin geht davon aus, dass
die biophysikalischen und insbeson-
dere bioelektrischen Vorgänge die
biochemischen Prozesse im Körper
steuern, so dass eine biophysikalische
Therapie der biochemischen Behand-
lung überlegen sei.
Es soll nicht abgestritten werden, dass
diese explosionsartig zunehmenden
biophysikalischen Regulationsthera-
pien im Moment eine Erleichterung
bringen. Aber all diesen Therapien
gemeinsam ist, dass sie - ebenso wie
die Schulmedizin auch! – nur Sympto-
me bekämpfen. Die Patienten werden
von ihrem Therapeuten und dessen
„Therapien“ in Abhängigkeit gehalten,
anstatt die wichtigste Grundursache
der Erkrankung zu beseitigen, die in
einer von Geburt an massiven Fehler-
nährung zu suchen ist.
Um zu den Getreideprodukten als
einer der Hauptursache aller chroni-
schen Erkrankungen zurückzukom-
men: Solange die Menschen Getrei-
deprodukte zu sich nehmen, werden
sie gesetzmäßig an Entzündungen
aller Art leiden, welche die Einnahme
eines Schmerzmittels oder irgendeine
andere, zum Beispiel bioenergeti-
sche „Therapie“ erforderlich machen.
Werden die Schmerzmittel oder die
bioenergetische Behandlung abge-
setzt, kehren die Schmerzen alsbald
wieder, solange die Grundursache des
Übels, das heißt der Getreidekonsum
nicht beseitigt wird. Es ist ein Skandal,
dass die ganzen sogenannten Alter-
nativmediziner mit keinem Wort auf
die wahren Ursachen für Krankheit
hinweisen, sondern nur ihre„alternati-
ven Therapien“ an den Mann bringen.
M e d i z i n ko n t ro ve r s
Wissenschaftliche Notizen
Der erste Trunk
aus dem Becher der
Naturwissenschaft
macht atheistisch.
Auf dem Grunde des
Bechers wartet Gott.
(Nobelpreisträger Werner Heisenberg)
19Natürlich leben Nr.2/2010
bei altersschwachen oder entarteten
Zellen vorkommt.
WGA und Insulinresistenz
Die WGA haben auch eine insulin-
modulierende Wirkung auf den Stoff-
wechsel. Daraus kann schließlich Insu-
linresistenz folgen, mit den bekannten
Wirkungen des sogenannten metabo-
lischen Syndroms, das heißt Zunahme
des Körpergewichts, Bluthochdruck
und Diabetes (12). Ferner blockieren
die WGA die Leptin-Rezeptoren im
Hypothalamus, somit wird der Sät-
tigungsreflex unterdrückt und das
Hormon Leptin als Gegenspieler des
Insulin ausgeschaltet, wodurch die Ge-
wichtszunahme und das metabolische
Syndrom ungehindert fortschreiten
können.
WGA hat
virusähnliche Eigenschaften
Andere Forschungen zeigen, dass die
WGA eine den Viren vergleichbare
Wirkung haben. Beide docken auf-
grund ihrer Kleinheit an denselben
Oberflächenrezeptoren der Zelle an
und werden auf dem Weg der Endo-
cytose in die Zelle aufgenommen.
Sowohl die Viren wie auch das WGA
sind in der Lage, das Immunsystem des
Wirtsorganismus zu täuschen, indem
die unabdingbare Unterscheidung
zwischen fremden und körpereigenen
Substanzen aufgehoben wird, so dass
es zur Fehlregulation des Wirtsorga-
nismus kommt. Beide können die
Genexpression der Zellen verändern,
so dass die Zellen des Wirtsorganismus
auf ihrer Oberfläche das gefürchtete
HLA-II (class II human leucocyte an-
tigen) darstellen. Dadurch wird die
betroffene Zelle für das Immunsystem
markiert, um durch die weißen Blut-
körperchen zerstört zu werden. Dies
ist der Auslöser für Autoimmunkrank-
heiten aller Art, die in allen Getreide
essenden Bevölkerungsgruppen den
Hauptanteil aller chronisch entzünd-
lichen und degenerativen Erkrankun-
gen ausmachen und damit von der
Wiege bis zur Bahre ein florierendes
Krankheitssystem mit unermesslichen
Profiten für die Krankheitsindustrie
garantieren.
Zusammenfassend
zeigen diese und zahlreiche andere
Studien, dass die WGA auf allen Ebe-
nen der menschlichen Physiologie zu
einem Durcheinander der Stoffwech-
selvorgänge führen. Zu erwähnen wä-
ren noch zahlreiche andere Pathologi-
en, wie Störungen der Blutgerinnung
und direkte kardiotoxische Wirkungen,
das heißt eine direkte Giftwirkung auf
den Herzmuskel, sowie sogar die Mög-
lichkeit einer Veränderung des Erbguts
durch Getreideprodukte.
Vielleicht sind aufgrund dieser er-
drückenden und wenig bekannten
Datenlage wenigstens die Leser die-
ser Ausführungen endlich bereit, die
Pandora-Büchse des Bösen künftig
zu meiden?
Therapeuten am Scheidewege
Immer mehr Therapeuten erkennen,
dass die sogenannte Schulmedizin
von einem vollkommen verkehrten
Verständnis von Gesundheit und
Krankheit ausgeht und mit ihren Medi-
kamenten und Operationen nur Sym-
ptome unterdrückt, aber keineswegs
heilt. Mit Recht wenden sie sich daher
von der sogenannten Schulmedizin
ab. Stattdessen versprechen sie der
gequälten Menschheit Erleichterung
ihrer Beschwerden durch eine Vielzahl
alternativmedizinischer Therapien, in
den letzten Jahren zunehmend der
sogenannten Energiemedizin. Die
Energiemedizin geht davon aus, dass
die biophysikalischen und insbeson-
dere bioelektrischen Vorgänge die
biochemischen Prozesse im Körper
steuern, so dass eine biophysikalische
Therapie der biochemischen Behand-
lung überlegen sei.
Es soll nicht abgestritten werden, dass
diese explosionsartig zunehmenden
biophysikalischen Regulationsthera-
pien im Moment eine Erleichterung
bringen. Aber all diesen Therapien
gemeinsam ist, dass sie - ebenso wie
die Schulmedizin auch! – nur Sympto-
me bekämpfen. Die Patienten werden
von ihrem Therapeuten und dessen
„Therapien“ in Abhängigkeit gehalten,
anstatt die wichtigste Grundursache
der Erkrankung zu beseitigen, die in
einer von Geburt an massiven Fehler-
nährung zu suchen ist.
Um zu den Getreideprodukten als
einer der Hauptursache aller chroni-
schen Erkrankungen zurückzukom-
men: Solange die Menschen Getrei-
deprodukte zu sich nehmen, werden
sie gesetzmäßig an Entzündungen
aller Art leiden, welche die Einnahme
eines Schmerzmittels oder irgendeine
andere, zum Beispiel bioenergeti-
sche „Therapie“ erforderlich machen.
Werden die Schmerzmittel oder die
bioenergetische Behandlung abge-
setzt, kehren die Schmerzen alsbald
wieder, solange die Grundursache des
Übels, das heißt der Getreidekonsum
nicht beseitigt wird. Es ist ein Skandal,
dass die ganzen sogenannten Alter-
nativmediziner mit keinem Wort auf
die wahren Ursachen für Krankheit
hinweisen, sondern nur ihre„alternati-
ven Therapien“ an den Mann bringen.
M e d i z i n ko n t ro ve r s
Wissenschaftliche Notizen
Der erste Trunk
aus dem Becher der
Naturwissenschaft
macht atheistisch.
Auf dem Grunde des
Bechers wartet Gott.
(Nobelpreisträger Werner Heisenberg)

M e d i z i n ko n t ro ve r s
Wissenschaftliche Notizen
M e d i z i n ko n t ro ve r s
Wissenschaftliche Notizen
Dabei sind die in obigem Artikel erwähnten
wissenschaftlichen Studien
nur ein winziger Ausschnitt der inzwischen
unübersehbaren Literatur
zum Thema „Schädlichkeit des Getreidekonsums“.
Niemand, und schon
gleich gar nicht die sogenannten
Therapeuten, können mehr mit der
Ausrede kommen, sie wüssten um die
gesetzmäßigen Zusammenhänge von
Ernährung und Gesundheit nicht Bescheid,
denn die Internet-Datenbank
Medline mit Millionen und Abermillionen
an Einträgen wissenschaftlicher
Studien ist für jedermann jederzeit
umsonst zugänglich.

Letztlich geht es jedoch gar nicht mehr
um Wissen, sondern wir leben vielmehr
im Zeitalter der Entscheidung.
Gerade die sogenanntenTherapeuten
haben die Entscheidung zu treffen,
ob sie den Menschen aufrichtig dienen
wollen, indem sie sie zu einer
eigenverantwortlichen Gesundheit
hinführen, ohne die Notwendigkeit
von all den„Therapeuten“ mit all ihren
„Therapien“, oder ob sie sich weiterhin
an dem Elend der Unwissenden
bereichern, indem sie ihnen lediglich

-mit welchen Methoden auch immer
-vorübergehende Linderung bei ihren
durch Unwissenheit erzeugten Krankheiten
verschaffen.




20 Natürlich leben Nr.2/2010

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