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Zimt als Heilmittel

 

Zimt  - Cinnamomum verum

 

Rinde eines Lorbeergewächses, das vor allem in Indonesien, China und Indien beheimatet ist. Ceylon-Zimt (Cinnamomum ceylanicum ) ist am edelsten, beide Seiten sind eingerollt. Entscheidend zu "einfachem" Zimt ist die Tatsache, dass Ceylonzimt nur einen äußerst niedrigen Anteil an Cumarin enthält. Deshalb biete ich in meinem shop nur den echten Ceylonzimt an.

 

Eigenschaften: aromatisch, anregend, verdauungsfördernd, adstringierend, windtreibend, antiseptisch

 

Wirkstoffe: ätherische Öle vor allem Zimtaldehyd, Harze, Tannine, Pektine

 

Zimt hat eine anregende Wirkung auf den gesamten Organismus, insbesondere auf die Verdauungsfunktionen. Zimt erhöht leicht den Herzschlag und die Atemfrequenz. Er regt die Kontraktionen des Uterus an und wurde früher zur Regulation der Monatsblutung eingesetzt.

 

Innere Anwendung:

Zimtrindentee bei Völlegefühl, Blähungen und leichten Magen-Darm-Krämpfen

 

1-2 Teelöffel Zimtrinde mit kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Täglich 2-3 Tassen 30 Minuten vor den Mehlzeiten trinken. Eventuell mit Honig oder Rohrohrrzucker süßen.(besser ist Stevia oder Xylit)

Zimt bei Diabetes

1 Esslöffel Zimt über den Tag verteilt mit den Mahlzeiten über einen längeren Zeitraum gegessen senkt den Blutzuckerspiegel deutlich.

Mexiko hat den größten pro Kopf Verbrauch an Zimt und die niedrigste Rate an Diabetikern.

 

Äußere Anwendung:

Zimtrindentinktur bei Zahnfleisch und Mundschleimhautgeschwüren

20 Gramm Zimtrinde auf 100 ml 70%igen Alkohol 8 Tage lang ansetzen. Einige Tropfen der Tinktur werden auf etwas lauwarmes Wasser gegeben und der Mund mehrmals täglich gespült.

 

Zimt bei Hildegard von Bingen

Hildegard sagt:

„Der Zimt ist auch sehr warm und hat starke Kräfte und hält auch mäßige Feuchtigkeit in sich. Aber seine Wärme ist so stark, dass sie jene Feuchtigkeit unterdrückt, und wer ihn oft isst, dem mindert er die üblen Säfte und bereitet gute Säfte in ihm.“

 

Indikation: „Fehlsäfte“ hormonelle Fehlsteuerungen, Stoffwechselstörungen, Harnsäuregicht, Diabetes und Malaria

 

Verwendung: im täglichen Dinkel-Habermus, zu Milch und Mehlspeisen, Kompott,  Kuchen und Lebkuchen. Ideal für Apfelmus, Bratapfel, Apfelsaftgewürz und beim Fasten.
Im Winter zu Glühwein und Punsch mit Zimtsternen.

(Das Folgende gebe ich nur der Vollständigkeit mit an, eine vegetarische Ernährung halte ich für noch gesünder. HUM)
In kleinen Prisen zu Lamm- und Geflügelbraten, zu Enten- Gänsebraten, zu Kotelett, Schnitzel.

 

Bei Atembeschwerden:

„Wessen Kopf schwer ist, daß er den Atem schwer durch die Nase ausstößt und einzieht, der esse Zimtpulver oft mit einem Bissen Brot oder er lecke es aus seiner Hand, und es löst die schädlichen Säfte, durch die sein Kopf stumpf ist, auf.“

 

 

 

 

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